Dies ist seit Jahren genau mein Weg. Alle 2-3 Monate kaufe ich einen Kilosack Bohnen für 18 €, die ich dann täglich frisch male. Es ist etwas mehr Aufwand, hat sich für mich aber über die Jahre total bewährt. Seit Tag 1 begleitet mich die Scala Kaffeemühle von Solis. Anfang Januar 2012 schrieb ich drüben bei Blogbuzzter einen kleinen Erfahrungsbericht zu dem Gerät. Der Preis von knapp 92 € ist bei Amazon stabil geblieben.

Seitdem tut sie ihren Dienst, mehrmals täglich. 4,5 Jahre finde ich als Lebensdauer für ein solches Gerät tatsächlich sehr gut. Natürlich gibt es ein paar Abnutzungserscheinungen, diese sind allerdings absolut zu verschmerzen.

Solis Scala Kaffeemuehle

Fangen wir also mit den positiven Aspekten an. Die Scala tut genau, was man erwartet. Sie malt den Kaffee in der gewünschten Stärke, braucht dafür keine Ewigkeit und ist auch nicht wahnsinnig laut. Über die Jahre musste der Portionsregler (der für meinen Geschmack immer etwas weniger gemahlen hat, als ich brauchte) immer weiter aufgedreht werden, da die Effizienz des Malwerks ein wenig zurückgegangen ist. Es werden dadurch allerdings nicht mehr Bohnen verbraucht als vorher, daher ist es ein wenig egal.

Das einzige, was mich wirklich stört, bereits seit Anfang an, ist das der Auffangbecher dazu neigt, im Betrieb nach vorn raus zu rutschen. Das bedeutet, es gibt eigentlich immer ein wenig Schweinerei um die Mühle herum. Ich habe seit einiger Zeit ein Gummiband drum gewickelt, das funktioniert gut, trotzdem kommt immer etwas Kaffeepulver raus.

Das war allerdings schon der einzige Kritikpunkt. In Kombi mit der Bialetti Brikka für Tassen ist das mein Everyday Winning Team, auf das ich wirklich nicht verzichten möchte. Auf die nächsten 4,5 Jahre. Ach komm, machen wir die 10 voll. Es sei denn, irgendwann kommt mir doch nochmal eine Siebträger Maschine ins Haus…

Solis Scala Kaffeemuehle