Felix David Kleiner Donner

Ihr seid in Hamburg bekannt wie´n bunter Hund. Stellt Euch doch trotzdem bitte einmal kurz vor. Wer seid Ihr und was macht Ihr?

David: Moink ich bin David, 29 Jahre alt! Ich bin einer von drei Betreibern vom Kleiner Donner! Als Berufsalkohliker, habe ich alles andere über mich vergessen!

Felix: Guten Tag, ich bin Felix, 29 Jahre jung, ebenfalls Betreiber vom Klub Kleiner Donner auf dem Schulterblatt und wohnhaft in St. Pauli. Eine wirklich ausgeprägte Leidenschaft von mir ist das Essen. Nicht selbst am Herd stehen, sondern ausgehen und dem Genuss frönen. 😉

Warum Hamburg und nicht Berlin?

David: Berlin ist für mich viel zu groß und anonym, jeder gibt einen Fuck auf jeden und alles. Ein Problem, das ich auch in Hamburg finde, allerdings, je größer die Stadt desto größer das Ausmaß. Ich finde, Hamburg ist definitiv schöner und ehrlicher!

Felix: Hamburg ist im Vergleich einfach die wesentlich bessere, schönere und geilere Stadt! Für einen Klub könnte man sich natürlich das Ausgehverhalten der Hauptstadt wünschen. Aber man kann ja nicht alles haben. Hamburg ist und bleibt die 1. Wahl.

Fühlt Ihr Euch manchmal wie ein gut eingespieltes Ehepaar?

David: Haha, ja total! Besser kann man es nicht beschreiben, ich kenne Felix tatsächlich besser als alle anderen Menschen in meinem Leben. Wenn man unsere Betriebsleiterin Mirjam fragen würde, dann würde sie uns wahrscheinlich eher zur Paartherapie, als zur Unternehmensberatung schicken.

Felix: Wir haben uns lange so gefühlt und irgendwann eingesehen, dass es einfach auch so ist. Es ist tatsächlich so, dass wir vieles ohne Worte bei dem anderen bemerken, bevor es ausgesprochen wird.

Wo geht Ihr verdammt gerne essen und warum ausgerechnet da?

David: Mittags fast immer in das Deli der Bullerei, bester Mittagstisch, wird Felix wohl auch sagen – Ehepaar halt! Abends dann auch in die Bullerei, wenn der Geldbeutel es zulässt! Ich mag das Carmagnole in der Juliusstrasse sehr gern, außer der Bullerei und einigen Burgerläden ist es in der Schanze sehr schwierig bessere Qualität als in einer Militär Kantine zu finden.

Felix: Für gutes Fleisch gehe ich unheimlich gerne ins Theos im Grand Elysee Hotel in der Rothenbaumchaussee. Einerseits schmeckt es mir da natürlich sehr gut, andererseits ist es ein wenig mit Nostalgie behaftet. Ich habe dort vor 10 Jahren meine Ausbildung zum Hotelfachmann absolviert, sozusagen mein Einstieg in die Gastronomie. Den aktuell besten Mittagstisch gibt’s im Bullerei Deli in den Schanzenhöfen. Es ist direkt um die Ecke und hebt sich stark von dem restlichen Einheitsbrei ab, den man hier auf der Schanze geboten bekommt. Und sie machen das beste Tiramisu der Stadt. Grüße an Daniel und Rosario. Wenn mal ne ordentliche Grundlage her muss, dann fahre ich zu Dieter Sanchez nach Langenhorn. Bestes Cheesesteak, das ich bis heute gegessen habe.

Ihr macht die besten… ?

David: Ich koche nicht oft und auch nicht besonders gut, dafür aber sehr gern. 😉 Ich mache seit Neuestem eine grandiose Lasagne, arbeite aber noch an der finalen Kreation. Außerdem bin ich Rührei Spezialist, was aber auch jedes 3. mal schief geht! Sonst machen wir im Donner die besten Shotmassaker der Stadt (nach Sinch und Estikay natürlich).

Felix: Da ich generell nicht so gerne koche, kann ich nichts besonders gut. Somit überspringe ich die Frage. Ich gebe aber immer gute Tipps für Restaurants und Hotels, das kann ich wirklich gut.

Fleisch oder Gemüse?

David: Beides! Aber eher Fleisch, wenn auch nicht zu viel davon!

Felix: Fleisch!

Bier oder Whiskey?

David: Whiskey! Wenn Bier, dann eher Weißwein!

Felix: Bier!

Irgendwann ist auch ma´ gut. Wie und wo fahrt Ihr Euch in Hamburg runter?

David: Gar nicht, in Hamburg fällt es mir sehr schwer, dafür muss ich raus aus der Stadt! Aber wenn es mal nicht anders geht, bin ich ein großer Fan vom Elbufer!

Felix: Ich finde es unheimlich entspannend mit unserem Hund Roger entweder die Elbe Richtung Blankenese hochzulaufen oder ne Runde im Jenisch Park zu drehen. Selbstverständlich nur unter der Woche. An den Wochenenden ist es da zu voll.